Edward Snowden musste vor dem US-Regime fliehen, weil er verraten hat, dass sie weltweit die gesamte Internet-Kommunikation überwachen und sich dabei der Hilfe großer IT-Firmen wie Microsoft, Google, Apple und Facebook bedienen. Nun sitzt er im Moskauer Flughafen fest und ist auf die Gnade eines Diktators angewiesen, der gerade den kritischen Blogger Nawalny von einem Marionetten-Gericht wegen der Unterschlagung von 10.000 Festmeter Holz schuldig sprechen ließ. Man fühlt sich ob des romantischen Anklagepunktes in zaristische Zeiten zurückversetzt. Nach Deutschland kann Snowden ebenfalls nicht, da unsere Regierung mit dem US-Regime kollaboriert und bei uns Menschen, die Missstände aufdecken, in der politischen Psychiatrie landen.

Der Westen hat die Sache der Freiheit verraten. Die russischen und chinesischen Herrscher können sich freuen. Wie es in islamischen Staaten um die Freiheit bestellt ist, kann man auf Twitter nachlesen. Afrika ist instabil. Südamerika bietet ein zwiespältiges Bild. Die Zeit der Militärdiktaturen ist noch nicht lange vorbei. Die Abhängigkeit von den USA ist dort teilweise sehr groß und soziale Unterschiede untergraben die Freiheit ebenso wie politische Repression. Bleiben noch die asiatischen Demokratien und Australien, die aber allesamt wie die Europäer Kollaborateure des US-Regimes sind.

Auf unserem Planeten sind die Schutzräume für die Freiheit knapp geworden.

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